Private Rentenversicherung Vergleich


Schon seit vielen Jahren steht fest, dass die zukünftigen Rentner ihren bisherigen Lebensstandard alleine aus den Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung heraus auf keinen Fall mehr aufrecht erhalten können.

Nach derzeitigem Stand ist es so, dass man im späteren Rentenalter nur noch rund 65 Prozent des bisherigen Einkommens zur Verfügung haben wird, wenn man sich nur auf die Zahlungen in Form der gesetzlichen Rentenversicherung verlässt. Da dieser Prozentsatz in Zukunft eher noch mehr sinken wird, wird auch die entstehende Versorgungslücke immer größer.
Diese ist auch nicht zu schließen, wenn man eine möglicherweise noch zu erhaltende Betriebsrente mit einbezieht. Aus diesem Grunde ist es von enormer Wichtigkeit, dass man schon in relativ jungen Jahren damit beginnt, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen.

Eine sehr gute Möglichkeit zum Aufbau der privaten Altersvorsorge bietet die private Rentenversicherung, die inzwischen von nahezu allen Versicherungsgesellschaften angeboten wird.

Dabei ist der Begriff Versicherung in diesem Zusammenhang etwas irreführend, da es sich bei der private Rentenversicherung vielmehr um einen Rentensparplan um als eine Versicherung im eigentlichen Sinne handelt.

Bei der private Rentenversicherung handelt es sich also um einen Sparplan
, den man in der Regel bei einem Versicherungsunternehmen abschließt. Die Funktionsweise der privaten Rentenversicherung ist im Folgenden so, dass man zunächst über einen von vornherein festgelegten Zeitraum einen monatlichen Beitrag in diese private Rentenversicherung einzahlt.
Der Beitrag sollte vom Kunden zusammen mit dem Versicherer in der Höhe gewählt werden, dass die später voraussichtlich zu erhaltende Rentenzahlung aus diesem Sparplan heraus die Lücke zwischen bisherigem Nettolohn und späterer Zahlung aus der gesetzlichen und evtl. betrieblichen Rentenversicherung schließt.

Ab Fälligkeit des Vertrages zur privaten Rentenversicherung erhält der Versicherte dann eine lebenslange Rentenzahlung. Die Höhe dieser Zahlung richtet sich zum einen nach der vorherigen Beitragshöhe zum Rentensparplan und zum anderen danach, wie groß die von der Versicherungsgesellschaft erwirtschafteten Überschussanteile sind, die einen wesentlichen Teil der Gesamtrendite ausmachen.

Grundsätzlich bietet die private Rentenversicherung viele Vorteile, welche sie zu einem gefragten und attraktiven Produkt zur privaten Altersvorsorge machen. Zunächst einmal ist die private Rentenversicherung sehr sicher, da die Versicherungsgesellschaft zumindest einen Kapitalgarantie und eine Garantie in Form einer Mindestverzinsung gibt. Nur die Höhe der Überschussanteile ist nicht garantiert und steht daher auch nicht vorher fest. Dennoch ist die private Rentenversicherung im bisherigen Durchschnitt vieler Jahrzehnte mit rund 6-8 Prozent Rendite pro Jahr ein sehr ertragreiches Produkt.

Seit einigen Jahren hat der Kunde zudem noch den Vorteil, dass die private Rentenversicherung ein riesterfähiges Produkt ist, und man somit auch die Zulagen in Form der Riester Rente in diesen Vertrag einzahlen kann, was die Rendite nochmals erhöht, da es sich bei den Zulagen um „geschenktes“ Geld handelt.

Die private Rentenversicherung wird als Produkt inzwischen hauptsächlich in zwei Formen bzw. Varianten angeboten.

Zum einen ist dieses die klassische private Rentenversicherung, im Rahmen derer der Kunde eine Kapital- und Ertragsgarantie in Form der geringen Garantieverzinsung erhält. Hier investiert die Versicherungsgesellschaft vorwiegend in sehr sichere Finanzprodukte wie Termingelder oder Anleihe.

Die zweite Variante ist die so genannte Fondsgebundene Rentenversicherung. Diese funktioniert im Prinzip genau wie die klassische private Rentenversicherung, allerdings investiert das Versicherungsunternehmen hier das Kapital der Versicherten nahezu ausschließlich in Investmentfonds, was eine noch höhere Rendite zum Ziel haben soll.